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Reichenstein Juli 2003

Grete-Klinger-Steig

 

Nach zahlreichen Wanderungen im Gebiet der Wiener Hausberge nahmen wir diesmal einen Klettersteig in den Eisenerzer Alpen (Steiermark) als Tagestour ins Auge - den Grete-Klinger-Steig. Es handelt sich bei diesem B-Klettersteig (mit einer C Stelle) um eine Gratwanderung. Von der Hirnalm machten wir uns frohen Mutes auf Richtung Barbarakreuz. Dann beginnt ein steiler Aufstieg bis zum Fahnenköpfl. Hier empfielt es sich eine Pause auf einer der einladenden Bänke neben dem Fähnchen zu machen. Vom Fahnenköpfl geht es dann über zahlreiche Gipfel auf der felsigen Gratschneide der Vordernberger Mauern. Schwindelfreiheit und Klettersteig-Set an den neuralgischen Punkten möchte ich hier dringend empfehlen. Weiter geht es über den Vordernberger Zinken (1917) in einer schönen Almlandschaft zum Reichenstein (1990 hm). Von dort hat man einen wunderschönen Ausblick auf den Eisenerzer Reichenstein und nordseitig erlebten wir einen beeindruckenden Rundblick, der vom Gesäuse zum Hochschwab leitet. Beim Abstieg kehrten wir in einer netten Hütte bei der Krumpalm ein, welche im Sommer bewirtschaftet ist. Bei dieser Wanderung handelt es sich jedenfalls um eine abwechslungsreiche, anstrengende Wanderung mit alpiner Abwechslung in den Vordernberger Mauern - es war ein Traumtag und eine wunderschönes Erlebnis.

Fun-Factor
Anstrengung
Naturerlebnis
Dauer
8h insgesamt
Link
Karte
Höhenprofil

 

 

 

Gleich nach dem Barbarakreuz beginnen schon die ersten Versicherungen des Grete-Klinger-Steigs. Desto weiter wir den Vordernberg erklimmen, desto mehr prägt Fels und Gestein das Landschaftsbild.  
     
Eine kleine Höhle bietet genügen Schatten für eine kurze Trinkpause ....      
   
  Wir befinden uns nun etwa schon auf 1500 hm. Schön langsam setzten die ersten gut versicherten Kletterpassagen ein.  
   
Schon bald werden wir das Fahnenköpfl erreicht haben. Vor uns bauen sich die Vordernberger Mauern in den Himmel auf.
  Uli bei der letzten Kletterpassage vor dem Fahnenköpfl.
 
Am Fahnenköpfel machen wir eine Rast und geniessen den Ausblick auf Leoben und dessen umliegende Orte.  
           
Der erste Gipfel ist erreicht - das Fahnenköpfl (1648 hm).
Über den Felsgrat der Vordernberger Mauern geht es weiter Richtung Vordernberger Zinken.
Das "Fahnerl". Leider müssen wir weiter ...
Der Grat ist an der Spitze oft nur einen Meter breit. Versicherung ist hier unbedingt angebracht.          
         
  Hier kommen wir zu der einzigen C Stelle des Grete-Klinger-Steigs. Senkrecht geht es nun in luftige Höhen - dennoch bietet der Fels ausreichend und gute Griff- und Haltemöglichkeiten. Hier angelangt, haben wir die schönste Stelle des Steiges erreicht. Die Kletterei macht unheimlichen Spass ....        
Uli macht einen Blick hinab in die Tiefe und meistert die C-Stelle souverän ...          
     
"Uli das war eine geniale Kletterei ..." Michael im Aufstieg auf der Vordernberger Mauer.  
Oben angelangt zeigt sich auch gleich der weitere Wegverlauf. Im Hintergund der Vordernberger Zinken, den es noch zu bewältigen gilt.   Ein Blick nach Südwesten zeigt den Krumpensee. Leider hatte der See dieses Jahr nur rund einen halben Meter tiefes Wasser.
   
Ein Blick zurück zeigt alle gemeisterten Gipfel. Wir verabschieden uns vom Vordernberg und beginnen den letzten Anstieg - den Reichenstein.   Ein sanfter Weg führt uns über eine Hügelkette zum lang ersehnten Ziel ...  
 
1990 hm - 1150hm in den Beinen bei praller Sonne - der wunderschöne Ausblick lohnt sich! Im Norden sieht man den Hochschwab. Über die Krumpenalm stiegen wir wieder ins Tal hinab. Heute noch erinnern wir uns an diesen schönen Tag - das Klettern, die Sonne, die kalten Radler auf der Krumpenhütte.  
Liebliche Glockenblumen (Campanula scheuchzeri) säumen unseren Weg ... Dieser Blick auf den Eisenerzer Reichenstein wird uns wohl noch sehr lange in Erinnerung bleiben.